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Hilflos

Im Moment komm ich mir wirklich hilflos vor. Wenn jemand, den man gern hat, mit sich selbst nicht im reinen ist und man so gar nichts tun kann, um demjenigen zu helfen oder ihn wenigstens ein wenig aufzumuntern.
Ich fühle mich schlecht.
Und das hat nichts damit zu tun, das die Person mich vielleicht mit runter zieht, sondern es ist schlicht und einfach die Tatsache, dass ich nichts tun kann.
Salbungsvolle Worte klingen dann klugscheißerisch und in solchen Momenten glaubt man auch nicht daran, das alles wieder gut werden wird oder sich einrenkt. Das kenn ich ja von mir selbst.

Wie sagt eine ganz liebe Freundin immer....Altweibergewäsch. Die ganzen Trostsprüche, die man früher selber gehört hat und weitergibt. Und wahrscheinlich hat sie recht.
Nun ja, es ist nun mal so, dass ich eben auch schon ein altes Weib bin. Und an manchen Tagen fühl ich mich noch mindestens 10 Jahre älter, as ich wirklich bin...oder mehr. So ein alter Dinosaurier, der die Eiszeit überlebt hat.

In Arm nehmen und knuddeln ist nicht, weil die Entfernung zu weit ist. Und wahrscheinlich bin ich da auch nicht die richtige dafür.

Ich hoffe nur, dass die Person weiß, das sie sich ausheulen kann, wenn sie will, das sie mir nicht auf die Nerven geht damit.
Egal wie und wann.
6.8.06 21:31


Stöckchen

Heute hat mir Spirea ein Stöckchen zukommen lassen, über das ich mich sehr amüsiert habe. Was ein Jahrzehnt doch ausmachen kann...man sieht es an der Bravo.

1. Mein Geburtstag:

09. März 1961

Dieses Cover war an meinen Geburtstag das aktuelle Cover der Bravo:



Titelbild vom 07.03.1961
(Quelle: www.50jahrebravo.de)

Ich durfte in den 70 zigern die Bravo schon lesen ^^ ich glaube, meine erste hatte ich 1975 in der Hand.

3. Der Song, der an meinem Geburtstag Platz eins der deutschen Charts war:

Blue Diamonds/ Ramona (laut Wikipedia)

4. Eine prominente Person, die am selben Tag wie ich Geburtstag hat (Geburtsjahr egal)


Amerigo Vespucci (* 9. März 1451 in Florenz/Italien, † 22. Februar 1512 in Sevilla/Spanien), drittes Kind einer angesehenen florentinischen Familie, war ein Kaufmann, Navigator, Seefahrer und ist der Namensgeber Amerikas. Während seiner Fahrten erforschte er weite Teile der Ostküste Südamerikas.

Eine Nachricht, die an meinem Geburtstag aktuell war (Geburtsjahr egal):

1982: Irland. Sturz der Regierung von Garret Fitzgerald.


Ich stelle mit Erschrecken fest, ich bin schon verdammt alt.
7.8.06 16:14


Babysitter

Seit heute bin ich Babysitter für den Zoo meiner Freundin, die mit ihrer Familie nach Malle geflogen ist. Soll ich sie beneiden?
Vielleicht um die Tatsache, dass sie Urlaub hat und ums Meer. Um den Rest...nö eigentlich nicht.

Der Zoo beeinhaltet zwei alte Katzenherrschaften, eine Monsterwasserschildkröte und diverse Fische.
Ich war sehr froh, dass die Herrschaften zu fressen gedachten, denn die beiden sind ziemlich heikel und so oft wie früher bin ich ja auch nicht mehr präsent. Meine Freundin hat jetzt ihre Familie und ich meine Internetfreunde ^^, aber nichts desto trotz verstehen wir uns immer noch blind, auch wenn wir uns monatelang nicht sehen.
Darüber bin ich froh, denn man braucht auch ein bisschen Beständigkeit außerhalb des Nets.
Deswegen besuche ich meine liebsten I-Net Freunde auch so gern und freu mich, wenn sie mich besuchen. ^^
8.8.06 20:53


Gemischte Gefühle

Was für eine Überschrift für einen Blog. Das klingt so dramatisch und ist es eigentlich gar nicht. Im Moment stell ich nur mal wieder alles in Frage, bin verunsichert und fühl mich irgendwie blöd...einsam.

Ist ein Witz, sich einsam zu fühlen, wenn um einen herum Familie ist...naja, meine Kinder haben im Moment mit sich selbst zu tun und sind wahrscheinlich auch nicht empfänglich für meine Stimmungen, die sich eh schnell ändern, weil ich ja ein geborener Optimist bin...eigentlich.
Liegt vielleicht auch daran, das ich Katzenbabysitting machen...wenn ich in der leeren Wohnung meiner Freundin hock, geht mir alles mögliche durch den Kopf.

Ich frage mich wirklich, ob es auffallen würde, wenn ich auf einmal nicht mehr da sein sollte. Im Geschäft würde man schimpfen, weil die Arbeit an den anderen hängenbleibt, aber ob die mich vermissen würden? Ich glaube nicht. Käme halt ein anderer Trottel an meinen Platz, der wahrscheinlich so oder so alles besser macht, als ich es jemals könnte.

Menschen, die ich meine Freunde nenne, sind so weit weg, dass ich nicht einfach mal auf einen Kaffee hereinschneien kann.

Wieder andere sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, das sie für mich keine Zeit haben. Im Gegenzug soll ich aber da sein, wenn sie mich brauchen....ein einseitiges Geschäft, auf das ich Depp mich immer wieder einlasse.
Wie sagte meine Chefin vorgestern so schön... ich sei zu gutmütig. Nun ja, ich bin wahrscheinlich antiquarisch, weil ich immer noch dran glaube, das Menschen ihre Versprechen halten. Wahrscheinlich lebe ich doch mehr in Fantasia denn in der realen Welt, aber ich will mir den Glauben daran nicht austreiben lassen.

Leute wie ich können noch so oft auf die Schnauze fallen, sie lernen nichts draus. Hart und egoistisch zu sein, das liegt mir nicht. Ich möchte, das man sich in meiner Nähe wohlfühlt und was zu lachen hat.
Punkt.

Also werde ich weiter meine Stimmungen hier im Blog rauslassen und ansonsten so weitermachen wie bisher und hoffen, es kommt mal ab und ein einer, der mich knuddelt und sei es nur virtuell und mir sagt, das ich okay bin, so wie ich bin.
13.8.06 20:24


Allgemeine Verdummung?

Ich weiß, ich habe es schon so oft geschrieben, aber ich bin davon überzeugt....die Menschheit verblödet immer mehr.

Eigentlich ist es ein Teufelkreis. Das Leben wird teurer, ergo müssen beide Elternteile arbeiten gehen. Die Kinder werden, weil man ein schlechtes Gewissen hat, mit Geschenken überhäuft, besitzen Playstation, Nintendo DS und womöglich noch eine XBox.
Alles nette Zeitvertreibe, nur bezweifle ich, das man dabei was lernen kann.
Lesen scheint verpönt zu sein, ansonsten müssten nicht immer alle Leute fragen, wo man was finden kann und was es kostet.
Überall hängen Schilder und es bewahrheitet sich der Spruch: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Ich verteufel das Zeug ja nicht, ich spiele auch wahnsinnig gern Nintendo ....mein alter 64 ziger und Zelda, Ocarina of Time sind die absoluten Favoriten. Aber dabei muss man wenigstens noch Rätsel lösen und ein wenig denken und nicht nur irgendwelche Typen über den Haufen ballern.
Wenn man sich aber nur noch damit beschäftigt, stumpft man ab. Ist ja mit allem so...einseitiges Interesse beschert einseitiges Wissen.
Ist ja klasse, wenn man weiß, an welcher Stelle man wo abspringen muss, um den Abgrund im Spiel zu überqueren...aber nicht mal weiß, wie die Hauptstadt von Deutschland heißt.

Mir graut vor dem, was in 20 Jahren sein wird....da übernimmt dann eine Maschine das Denken für uns....oder so.
16.8.06 21:56


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