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Unzulänglich?

Heute ist wieder so ein Tag, bei dem ich mich frage, warum ich eigentlich aufgestanden bin.

Irgendwas stimmt nicht so Recht und ich kann nicht lokalisieren, was es ist. Körperlich fühle ich mich am Ende, mein Rücken ist so oder so schon lange in Mitleidenschaft gezogen, dass der weh tut, ist nichts Neues. Mein Nacken bedürfte dringend einer Erholung, total verspannt, mein Kopf fühlt sich leicht an und ich habe Angstgefühle. Meine Oma ist an einem Schlaganfall gestorben und mein Blutdruck so oder so viel zu hoch, wird mit Medikamenten unter Kontrolle gehalten.
Aber das sind Dinge, die ich für mich behalte, die ich nicht an die Öffentlichkeit trage. Ich muss funktionieren und erlaube mir einfach nicht, meine wahrscheinlich kindischen Ängste nach außen zu tragen. Der letzte Check beim Arzt war völlig okay und ist noch nicht sehr lange her, ich mach mich sicher nur selber verrückt.

Es tut schon gut, dass einfach mal aufzuschreiben, ausgesprochen zu haben. Wenn auch nur hier im Blog.

Außerdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich vernachlässige mir liebe Leute, weil ich einfach zu sehr angespannt bin im Moment.
Ich mag mich auch bei keinem ausjammern, weil sie alle genug eigene Probleme haben und ich normalerweise der bin, der sie versucht, aufzumuntern. Wie kommt das da denn, wenn ich auch noch jammere?
Ich fühl mich unzulänglich, weil ich im Moment anderen vielleicht nicht so helfen kann, wie sie es verdienen. Leuten, die mir wichtig sind, die ich sehr mag und sehr schätze.

Nun ja, es tat gut und jammern bingt ja eh nix. Wenn mein Arzt nächste Woche wieder da ist, werde ich ihn einfach mal aufsuchen.
6.6.07 11:53


Die unendliche Geschichte

oder: mein Vater und die unendlichen Weiten des Webspace.

Mein Paps ist modern, will mit der Zeit gehen und hat sich einen DSL-Anschluß und eine Telefonflatrate angeschafft. So weit, so gut.

Installieren darf ich das. Klar. Ist ja auch kein Problem. Leider haben wir letzten Sonntag dann festgestellt, dass sein Rechner nicht über eine Netzwerkkarte verfügt. Also haben wir am Montag die aus unserem alten Rechner ausgebaut und sind wieder zu meinem Paps.
Leider passt die Karte nicht, weil er noch einen uralt Rechner hat.
Schön. Nun werden wir den alten rechner von uns wieder flottmachen, und zu meinem Paps karren. Allerdings will er weiter über sein altes Modem ins Netz, in der Zwischenzeit. Heute erreichte mich nun der Anruf, dass nichts mehr geht. Also bin ich wieder hingefahren, um festzustellen, dass der Modemstecker in der falschen Buchse war.

Ächz. Ich bin froh, wenn alles so weit eingerichtet ist und er fröhlich surfen kann. Schon stark, dass er mit knapp 66 was Neues anfangen will. Aber wie sagt man so schön? Mit 66 fängt das Leben ja erst an.
7.6.07 19:18


Fazit

Ich blogge wohl viel zu selten und gebe sicherlich keine wunderbaren Weisheiten von mir, wie andere das machen. Ich stöbere in Blogs und die Leute kommen mir alle viel interessanter und viel belesener vor als ich.
Eigentlich sollte mich das nicht kratzen, tut es aber. Warum kann Mensch nicht einfach zufrieden sein mit dem, was er hat? Warum streben wir alle nach dem, was der andere hat oder kann, ohne überhaupt zu wissen, ob es für uns passend ist?

Die Frage ist wahrscheinlich schon so alt wie die Welt.

Ich bin öfter mal schusslig, fahrig und unkonzentriert. Das gebe ich zu. Zudem möchte ich meinem Umfeld so wenig Umstände wie möglich machen.

Ich bin nicht gern unbequem, ich mag Harmonie um mich herum. Deswegen streite ich mich auch sehr selten, ich halte lieber meinen Mund. Viele Dinge lohnen sich auch nicht, sich darüber aufzuregen.

Hab eh einen hohen Blutdruck, sollte so oder so aufpassen.
Ich bin halt so, damit muss man leben, damit muss ICH leben.

Warum sollte ich mich streiten und rumzicken, wenn andere vielleicht auch nur einen schlechten Tag haben und deswegen auf Krawall gebürstet sind?

Allerdings hab ich keine so dicke Haut, wie ich gern hätte und manche Dinge, auch wenn sie vielleicht in dem Moment gar nicht so gemeint sind, verletzen mich. So sehr, dass ich die halbe Nacht drüber nachdenke, wie ich was ändern kann, ob ich was ändern muss und wie ich mich in Zukunft verhalte.


Witzig, oder? Man sollte drüber weggehen, sich seinen Teil denken und vielleicht auch einsehen, dass man zuviel hineininterpretiert hat.
Aber so leicht ist das nicht. Nicht für den Typ Mensch, der ich nun mal bin.
Also werde ich immer wieder eine auf den Deckel kriegen, weil ich das zulasse, mich aufrappeln und versuchen, das Beste draus zu machen.

Mich fragen, wem es auffallen würde, würde ich mich aus den Weiten des Netzes für eine Weile zurückziehe. Es gibt ja jetzt schon Leute, die es nicht kratzt, wenn ich mich zwei Wochen nicht melde und nicht mal nachfragen, obwohl sie auch andere Möglichkeiten als das Netz haben. Und dabei nennen sie sich Freunde und haben vor einem halben Jahr schon nach einem Tag gefragt, was los ist.

Das ist die Realität, dass ist mir schon klar. Beschäftigen tut es mich trotzdem.
8.6.07 10:39





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